Berufsbild Motion Designer*innen

oder auch Motion Producer (w/m/d), Flash Designer*in

Motion Designer*innen verwandeln Formen, Flächen, Bilder, Klänge und Musik in Bewegtbildformate. Mit ihrer Arbeit prägen sie manchmal auch die Popkultur. 

Schon in dem Film King Kong von 1933 kam Typografie im Bewegtbild als dramaturgisches Merkmal zum Einsatz. Für das Zusammenspiel von Typografie und Grafikdesign im Bewegtbild mit klanglicher und/oder musikalischer Untermalung sind heute Motion Designer*innen zuständig. Sie gestalten klassischer Weise Titelsequenzen, Film-Vorspännen, Erklärfilme und Produkt Clips (On Air Design) oder die grafische Untermalung von Trailern für On- und Offline Präsentationen. Manchmal prägen sie mit ihrer Arbeit sogar die Popkultur, denn hinter den legendären Intros von bekannten Serien verbergen sich besonders talentierte Motion Designer*innen.

Motion Designer*innen sind häufig von der Konzeptionsphase bis zur Postproduktion an den Projekten beteiligt und in die Dreharbeiten, das Footage, die Grafik, den Ton, die Musik und Animation eingebunden. Zunehmend ist ihre Arbeit auch im Bereich von Virtual Reality Anwendungen oder im Bereich Architektur/Raum auf Messen sowie in Shops und für Events gefragt.

Diese Aufgaben beschäftigen Motion Designer*innen

  • Animation und Videoschnitt
  • 3D Visualisierung
  • Dramaturgie
  • Entwicklung von Storyboards
  • Aufbereitung von Fakten in Form von bewegten Grafiken
  • Verwaltung und Administration des Bildmaterials/ Designvorlagen
  • Betreuung und Beratung des Geschäftsbereiches in allen kreativen und grafikrelevanten Fragestellungen
  • Schnittstellenkommunikation

Reporting

Motiondesigner*innen berichten abhängig von Agenturgröße und Organisationsstruktur der Art-Direktion, Kreativ-Direktion, dem*der Head of Motion Design oder direkt der Geschäftsleitung. 

Motion Designer*in werden – Die Ausbildung

Mit einem Studium in Visueller Kommunikation oder in Kommunikationsdesign legt man schon einmal die richtigen Grundlagen. Bereits während des Studiums sollte man sich auf Motion Design spezialisieren. Inzwischen gibt auch (private) Hochschulen, die Studiengänge oder Aufbaustudiengänge im Bereich Motion Design und Film anbieten.

Diese persönlichen Merkmale und Fähigkeiten bringen Motion Designer*innen mit

  • technische Affinität
  • visuelles und filmisches Vorstellungsvermögen
  • Kreativität und visionäres Denken
  • Gespür für Formen, Farben, Typografie und Rhythmus
  • Kenntnisse in der Filmgeschichte, Interesse an Popkultur
  • Abstraktionsvermögen
  • dramaturgisches Gespür
  • Musikalität 

Was kommt dann? — Die Aufstiegsmöglichkeiten

Man startet für gewöhnlich als Junior Motion Designer*in. Bei entsprechender Bewährung kann man Middle oder Senior Motion Designer*in oder auch Head of Motion Design werden. Talentierte und erfahrene Motion Designer*innen können in die Geschäftsführung Kreation aufsteigen.

Stellenangebote für Motion Designer*in