Berufsbild UX Designer*in

oder auch Interaction Designer*in

UX Designer*innen sorgen mit viel Kreativität und einem Gespür für die Zielgruppe für ein positives Nutzererlebnis und stärken das Vertrauen in die Marke.

Wenn man weiß, was das UX bedeutet, bekommt man schon eine Ahnung davon, womit sich UX Desinger*innen beschäftigen. Das UX steht für User Experience. Entsprechend sorgen UX Designer*innen dafür, dass die Nutzer*innen optimal mit einer Webseite, einer App oder Internet-der-Dinge-Anwendung zurecht kommen und insgesamt ein positives Kundenerlebnis haben. Dabei geht UX Design weit über die reine Usability hinaus. Denn auch die Erwartungen der Nutzer*innen, bevor sie mit der Webseite, der App oder dem Service interagieren, das Erlebnis bei der Nutzung, die Erinnerung daran und weitere Touchpoints wie Social Media oder das Erlebnis im Shop spielen eine Rolle.

UX Designer*innen müssen sowohl den Auftraggeber/das Unternehmen, als auch die Zielgruppe sehr gut kennen. Daher analysieren sie zu Beginn eines Projektes zum Beispiel die Nutzergruppen, deren Erwartungen und Motivation, das Angebot und die Konkurrenz. Diese Informationen helfen, eine Strategie und dann eine Struktur zu entwickeln. UX Designer*innen erarbeiten unter anderem Sitemaps, Navigationen und Wege durch die Anwendung oder den Service. Außerdem skizzieren sie Wireframes und erstellen Prototypen, die das Anwendungsszenario simulieren. Damit können sie die Benutzbarkeit und das Erlebnis des Produkts überprüfen und ggf. weiterentwickeln.

 

Diese Aufgaben beschäftigen UX Designer*innen

  • Konzeption
  • Analyse der Nutzergruppen, des Angebots, der Marktsituation
  • Arbeit mit unterschiedlichen Tools wie Design Thinking, User (Experience) Journey Mapping, Crossmedia Storytelling oder Business Model Design
  • Entwicklung einer Strategie, die u.a. die Aufgaben, den Umfang oder die Anforderungen einer Anwendung als auch die Inhalte und Funktionen umfasst
  • Strukturierung der Inhalte
  • Photoshop Compositing
  • Animation und Videoschnitt
  • 3D Visualisierung
  • Storyboarding

Reporting

UX Designer*innen berichten abhängig von der Agenturgröße und Organisationsstruktur an die Art-Direktion, Kreativ-Direktion, die*den Head of Motion Design oder an die Geschäftsleitung. 

UX Designer*in werden – Die Ausbildung

Ein Studium in Kommunikationsdesign an einer Fachhochschule, Universität oder Kunsthochschule ist eine gute Grundlage. Häufig sind UX Designer*innen Quereinsteiger*innen, die ihr Handwerk on the job oder durch Weiterbildungen in Interaction Design erlernen.

Diese persönlichen Merkmale und Fähigkeiten bringen UX Designer*innen mit

  • Strukturierte Arbeitsweise
  • analytisches Denken 
  • Organisationstalent und Präsentationsstärke
  • didaktische Kenntnisse
  • Weitblick und ein Gespür für Zielgruppen
  • konzeptionelle Stärke
  • Affinität zu Technik und Social Media
  • Abstraktionsvermögen
  • Kommunikationsstärke

Was kommt dann? — Die Aufstiegsmöglichkeiten

Man startet für gewöhnlich als Junior UX Designer*in. Bei entsprechender Bewährung sind die Positionen Middle- und dann Senior UX Designer*in möglich. Mit viel Erfahrung ist eine Karriere als Service Design Lead oder in der Geschäftsführung Kreation möglich.

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