Berufsbild Innovationsmanager

Beruf: Innovationsmanager

Synonym: Ideenmanager

 

Beschreibung:
Ein Innovationsmanager begleitet Innovationen von der Ideenfindung, über die Ideenbewertung, die Produktentwicklung, die Markteinführung bis hin zum Controlling. Idealerweise ist der Ideen- oder Innovationsmanager ein wahres Multitalent, ein guter Netzwerker, ein Kreativer und jemand, der andere motivieren kann. Er bündelt Informationen, moderiert bei Konflikten und arbeitet lösungsorientiert. Er ist sozusagen die Nanny der Ideen und Innovationen und sorgt dafür, dass diese sich positiv weiterentwickeln. Er kann auch externe Ideengeber wie Kunden oder Lieferanten mit in den Entwicklungsprozess einbeziehen und ermöglicht so einen Blick über den Tellerrand. Sein Vorteil - er kann Realisierungschancen von Innovationen schnell einschätzen. Er kennt den Markt und dessen zukünftige Entwicklung.

Hauptaufgaben:
Gestaltung von Innovationsprozessen
Methodenentwicklung und -anpassung
Moderation von Kreativitätsworkshops
Bewertung und Auswahl von weiterzuverfolgenden Innovationen
moderierende Begleitung oder Verantwortung für die frühe Konzeptphase der Produktneuentwicklung
Technologiescouting
Marktbeobachtung und -analysen

Reporting:
Er ist die Schnittstelle und der Mittler zwischen den Entwicklern und dem Marketing/Vertrieb.

Ausbildung:
Innovationsmanager sind oft klassische Quereinsteiger. Eine Standardausbildung gibt es noch nicht. Nach einem Studium, meistens BWL, erfolgt die Qualifikation zum Innovationsmanager häufig "on the job". In den Beruf wächst man mit der Zeit hinein. Berufsbegleitende Ausbildungsangebote reichen vom 11-tägigen Seminar über ein Masterstudium an der Fern-Uni bis hin zum berufsbegleitenden Executive-MBA.

Persönliche Merkmale:
Technikaffin, visuelles Vorstellungsvermögen, Abstraktionsvermögen, strukturiertes Denken, visionär, verbal versiert, analytisch, organisiert, kommunikativ, kooperativ, durchsetzungsstark, pragmatisch.